Ausrüstungstipps für Neuwikinger und alte Wikingerhasen

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Kleidung

  • Funktionsunterwäsche kurz und lang: trocknet schnell, transportiert Feuchtigkeit schnell vom Körper weg (keine Verdampfungskälte auf der Haut). Lange Funktionsunterwäsche eignet sich auch gut um bei kühlen Nächten im Schlafsack noch ein paar Grad zu gewinnen. Die Unterwäsche sollte direkten Kontakt zur Haut haben also eng anliegen. Sieht nicht nur sexy aus funktioniert auch besser.
  • Fleecepulli oder Fleecejacke aus 100er Fleece (dünner) und aus 200er Fleece. Gleiche Vorteile wie bei der Funktionsunterwäsche.
  • Funktionssportkleidung ist auch praktisch hat die gleichen Vorteile wie die oben genannten. Ist außerdem sehr leicht und für körperliche Aktivität (Feuchtigkeitstransport) gemacht.
  • Jacke winddicht, wasserdicht, atmungsaktiv, möglichst leicht und klein verpackbar.
  • Fleecehose zum druntertragen für kalte Stunden oder im Schlafsack
  • 2 lange Outdoorhosen aus Kunstfaser oder Mischgewebe (BW/Kunstf.), die trocknen schnell.
  • Im Sommer kurze Kunstfaserhosen, die trocknen schnell
  • Im Sommer T-Shirts aus Funktionsfasern der Schweiß wird schnell vom Körper wegtransportiert.
  • Eine sinnvolle Kopfbedeckung - bei Wärme und Sonne hell, leicht, atmungsaktiv - bei Kälte warm aber auch atmungsaktiv - bei Wind und Regen schützend gegen Auskühlung.
  • Socken je nach Jahreszeit dick und warm oder etwas leichter, in jedem Fall aber aus modernen Fasergemischen die schnell trocken und bei Bedarf im Schlafsack vor kalten Füßen schützen (Tip: Trekkingsocken oder Skisocken)
  • Fahrradhandschuhe möglichst aus Kunstfasern (wasserunempfindlich) beugen Blasen an den Händen vor
  • An kalten Tagen eventuell Schal und warme Handschuhe für den Abend und den Morgen.

Zusammenfassung:

Durch die Kombination der aufgeführten Kleidungsstücke seid ihr bei jeder Wetterlage gut verpackt und wenn mal was nass wird, trocknet es schnell wieder. Bei kühler Witterung wird durch das Übereinandertragen mehrerer Kleidungsschichten (Zwiebelprinzip) ein optimales Körperklima erzeugt (warm, trocken, windgeschützt und atmungsaktiv)

Wichtig:

Achtet immer darauf, dass ihr im Notfall für den Abend und die Nacht immer noch einmal trockene, warme Kleidung zum wechseln habt.

Baumwolle:

nimmt schnell Feuchtigkeit auf, dann quillt die Faser, die Poren schließen sich und der Feuchtigkeitstransport nach außen ist unterbrochen. Das Gewebe fühlt sich dann nass und klamm an. Baumwollkleidung trocknet viel langsamer als Kleidung aus modernen Kunstfasern oder Mischgewebe.

Schuhwerk

  • festes Schuhwerk (Trekkingschuhe, Turnschuhe, robuste Wanderstiefel) für den Morgen und den Abend oder An- und Abreise. Kunstfaserschuhe haben den Nachteil in feuchten Wiesen innen schnell nass zu werden, dichte Lederschuhe sind dann von Vorteil.
  • Trekkingsandalen im Sommer, mit denen man auch mal ins Wasser steigen kann (Schutz vor Steinen, Scherben ...)
  • Gummistiefel haben sich auch bewehrt. z.B. Feuchte Wiesen am Morgen und Abend, Beladen der Boote im flachen kalten Wasser (Herbst, Frühling, Winter). Leider nehmen sie viel Platz weg und sind schwer.
  • Neoprensocken, Neoprenschuhe oder Stiefel sind bei kaltem Wasser (Bergflüsse, kalte Jahreszeiten) die beste Lösung wenn man öfters im Wasser stehen muss. Kniehohe Neoprenstiefel sind hierzulande schwer zu bekommen (USA oder Kanada sind Alternativen).
  • von Zölzer gibt es Wasserdicht verschweiste PVC-Überzieher - entweder über die Schuhe oder als Socken unter Trekkingsandalen
  • Das feste Schuhwerk für den Abend sollte gut vor Feuchtigkeit geschützt werden. Es macht kein Spaß Abends in nass-kalten Schuhen vor dem Zelt zu sitze

Ausrüstung

  • mindestens ein wasserdichter Sack (40 Liter von Polo für 8 Euro) 12 und 20 Liter Säcke sind oft besser in den Booten zu verstauen - kennzeichnet eure Säcke unverwechselbar, das spart das Suchen
  • ein wasserdichter 6 Liter Sack (heilige Kuh) für wichtigen Kleinkram (Geld, Ausweis, Taschenlampe, Buch, Fotoapparat, Toilettenpapier ...)
  • den Temperaturen angemessener Schlafsack
  • Isomatte
  • Dreibeinhocker hat sich bewährt (kennzeichnet ihn, da viele den gleichen haben)
  • Handtuch aus modernen Fasern, sehr leicht und schnell trocken
  • Taschenlampe, am Besten eine Stirnlampe, so hat man das Licht immer da wo man hinschaut und hat die Hände frei

Packalgorithmus

Wie verstaue ich am besten meine Sachen? Das ist immer wieder ein Problem und abhängig vom Platzangebot im Boot. Der folgende Tip funktioniert bei mir sowohl im RZ 85 als auch im Ladoga1

  1. NACHTSACK
    Packsack ca.25 Liter: Schlafsack, Inlett, Isomatte-kompakt, Waschzeug, Handtuch, 1 mal Lange Unterwäsche, ein Paar warme Socken. Das funktioniert so nur wenn Schlafsack und Isomatte zu den kompakten iherer Art zählen.
  2. KLAMOTTENSACK (ca 25-40 Liter)
    alle weiteren persönlichen Dinge, also vorallem Wechselklamotten.
    Je nach Jahreszeit sowie Art und Länge der Tour wird das Volumen mehr oder weniger voll ausgenutzt.
  3. HEILIGE KUH (ca. 5 Liter)
    alle wertvollen oder schnell benötigten Dinge.
    Schlüssel, Geld, Ausweis, Toilettenpapier, Taschenmesser, Feuerzeug, Kompaktkamera, Filme, Stift, Taschenmesser ...
  4. MULTIFUNKTIONSSACK (ca. 12 Liter)
    Dieser Sack ist aus meiner Sicht nicht ganz so wichtig aber hilfreich.
    Für die Aufbewahrung nasser Sachen.
    Bei stark wechselnden Wetter packe ich hier die Wechselklamotten für Unterwegs rein.
  5. SCHUHSACK (beschichteter Nylonsack Gr. S ca. 10 Liter)
    Da kommt das feste Schuhwerk rein, damit man am Abend oder Morgen immer was trockenes an den Füßen hat. Für ein paar andere Dinge ist auch noch Platz (Flickzeug).
  6. WaschSack-optional (kleiner wasserdichter Sack ca. 5-7 Liter)
    Neuerdings mache ich da solche Sachen wie Handtuch, Badehose, Waschzeug, Flickzeug und evtl. Neoprensocken oder ähnliches rein und packe das ganze aufs Deck oder ganz schnell erreichbar. Ist bei Badepausen ganz praktisch man kommt immer schnell ran und braucht nicht immer 10min zum ein- und auspacken dieser Dinge.

Wichtig: Da sich die Säcke, wegen der immer gleichen Hersteller sehr ähnlich sehen, markiert sie eindeutig, sonst ist beim Ein- und Auspacken Chaos vorprogrammiert.

Gepaeck

Gruppen-Ausrüstung

Verschiedene Ausrüstungsgegenstände müssen nicht von jedem Tourteilnehmer mitgebracht werden. Je nach Anzahl der Teilnehmer und Art der Tour gibt es Variationsmöglichkeiten.
Bsp.:
- bis 5 Personen reicht auf jeden Fall ein Kocher.
- die Anzahl und Größe der Töpfe ist abhängig von der Personenanzahl.

Deshalb bitte die folgenen Ausrüstungsteile untereinander abstimmen!!!

  • Kocher
  • Windschutz
  • Wasserfaltkanister
  • Wasserflaschen
  • Wasserfilter bei Bedarf
  • Axt und Säge bei Bedarf
  • Töpfe und Schüsseln
  • Zelte
  • Zelttarp
  • Bootswagen
  • Großes Schneidemesser
  • Klappbox
  • Essensbox
  • wassserdichter Sack für Lebensmittel
  • Grill
  • verschiedene Behälter für Lebensmittel (z.B. Teebeutelbehälter)
  • Fotoapperate (plus Zubehör)
  • Kartenmaterial (mit Kartentasche) und Reiseführer
  • Unterhaltung (Federball, Volleyball, Segelscheibe ...)
  • Radio
  • Handy und Ersatzakku
  • Kompass und GPS

Bilder-Aufbereitung

Wir sollten versuchen alle entstandenen Bilder an einem zentralen Ort zu sammenln und zu archivieren. So stehen alle auf unseren Touren entstandenen Bilder für die Internetseite zur Verfügung. Das Brennen individueller CDs ist dann auch ganz leicht.
Um einen halbwegs gleichen Qualitatsstandard unter den Bildern aus verschiedenen Quellen zu erhalten hier ein paar Vorgaben:

Bilder von der Digitalkamera so übergeben wie sie gemacht wurden egal ob 3, 4 oder 5 MPix. Bitte nicht zusätzlich komprimieren das mache ich wenn alles fertig zugeschnitten und bearbeitet ist.

Bilder aus der analogen Welt bitte nach folgenen Vorgaben scannen und speichern:

Bildquelle Auflösung in dpi Pixel des
Scannrahmens

Qualität / Größe

Dia 2000 oder 2400 2670 x 1780 oder
3200 x 2135
höchste jpg Qualität mit Bildgrößen von etwa 1,5 -2,5 MByte
9 x 13 450 2250 x 1500
10 x 15 400 2325 x 1550
13 x 18 300 2100 X 1400

Wenn ihr mit der Bildbearbeitung unsicher seid, gebt mir die Bilder nach Möglichkeit unbearbeite.

Farbverbesserungsoption beim Scanner einschalten!

Zu helle oder zu dunkle Bilder nie mit einem Helligkeitsreger bearbeiten. Kontrast und Gammawert liefern viel bessere Ergebnisse. Noch besser selektive Bearbeitung heller und dunkler Bildbereiche oder Graduationskurvenanpassung. Klinkt kompliziert geht aber mit Übung ganz fix.

Meine anschließenden Bearbeitungsschritte:

  1. Auswahl und löschen
  2. Bildbearbeitung
    a. Bildwirkung mit Filtern, Graduationskurvern, Kontraste, Farben
    b. Retusche (Staub- und Kratzerentfernung bei analogen Vorlagen)
    c. Schärfen des Orginalbildes
    e. entrauschen (eventuell erst nach Pkt. e (Schärfen)
    - je nach Bild und Anspruch läßt man das eine oder andere weg, behält aber ansonsten die Reihenfolger bei
  3. Ausschnittsvergrößerung bei Bedarf
  4. Verkleinerung auf entgültige Größe und Komprimierung
  5. nachschärfen
  6. Erstellung von Bildschirmgalerine im 1024er, 1200er oder 1280er Format
  7. nachschärfen
  8. Erstellung von Internetgalerie mit 640 x 480 (Digitalquelle) und 640 x 425 (Scanner) und Bildschirmpräsentation
  9. Verkleinern der Bilder für die Tourenberichte auf 280 x 210

Anmerkung: Verkleinerung immer vom verbesserten Orginalbild

Anmerkung: das Seitenverhältniss der Bilder ist in der digitalen und analogen Welt unterschiedlich:

  • 3:2 bei Dias und analogen Papierabzügen
  • 4:3 bei Digitalkameras

Ich bin mir noch nicht sicher wie ich damit ungehen werde.

  • Seitenverhältnisse beibehalten (gemischte Bildformate innerhalb einer Bilderserie)
  • Digitalkamerabilder auf das analoge Seitenverhältnis beschneiden
  • oder umgekehrt

Beispiel einer schnellen Bildbearbeitung:

demnächst auf diesem Bildschirm

Bibliothek

hier findet ihr alles was wir an Karten und Büchern bisher angeschafft haben geschützter Bereich Link