2 - Informatives

Aktualität

Sommer 2005

Startpunkte

  • Leonora für die Strecke oberhalb des Lipnostausees
  • Vyšši Brod für die 70km bis Budweis

Anfahrt, Rückfahrt und Transport

Bahn:

Haben wir nicht gemacht. Nur um das Auto am Ende der Tour aus Vyšši Brod nach Budweis zu holen. Dafür gab eine Bummelzugverbindung.
Budweis ist sicher auch gut erreichbar

Auto:

das war unsere Variante, problemlos

Ausrüstung und Proviant

Wer hat sollte seine Eqipment für robustere Touren mitnehmen. Die Strecken kann duch Stromschnellen und den steinigen Passagen den ungeübten Wasserwanderer im Faltboot schon vor gewisse Herausforderungen stellen. Die Strömung erreicht maximal WWI aber es gibt eine Menge netter Stromschnellen die aber mit Erfahrung auf Füssen wie der Saale eine Menge Spaß machen.
Wegen der Breite des Flusses hat man meist genug Spielraum zum manövrieren.
Für die Bootskombination RZ85 und LadogaI war alles problemlos zu meistern. Die Bootsruschen machen auch eine Menge Spaß, aber bitte 'Übermut tut selten gut'!

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Bootsverleih

st an der Moldau möglich, kann aber hier keine nähern Infos geben. BildBildbild

Quellen und Links

  • Für alle großen Tschechischen Wanderflüsse gibt es hervorragendes Kartenmaterial von SHOCART Gefahrenstellen und Stromschnellen sind perfekt dokumentiert und zumindest die Legende ist mehrsprachig
  • Kanuwandern in Österreich Böhmen und Mähren von Heinrich Nejedly (1993) ob es was aktuelleres gibt, keine Ahnung
  • DKV-Auslandsführer NO-Europa
  • auf www.raft.cz gibt es eine ausführliche Flussdatenbank

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Kilometrierung

Wie immer gibt es bei der Kilometrierung je nach Quelle gewisse Differenzen die sich nach unerer Erfahrung aber in Grenzen halten. Das originale tschechische Kartenmaterial ist hier sehr zu empfehlen.

Wegen der Verfügbarkeit guter Quellen verzichte ich hier auf eine Kilometrierung.

Stattdessen hier die verschiedenen Flussabschnitte:

  1. Leonora - Nová Pec (Neuofen): ca 36 km
    befahrbar nur von 1.5. - 30.9. von 8-18 Uhr
    Hier gute Strömung ohne Schwierigkeiten.
    Weitere Befahrungsregeln zum anlegen und Übernachten bitte beachten!
  2. Lipno-Stausee sehr schöner Stausee (40 km lang und bis zu 7 km breit)
  3. Staumauer bis Vyšši Brod ca 10 km starkes WW, nichts für Faltboote.
  4. Vyšši Brod bis Boršov ca 70 km wuderschöne Wanderstrecke mit vielen Highlights am Rand der Strecke
  5. Boršov - Budweis - Ceske Vrbné: ca.20 km nicht so schön.
  6. Bis Bedrnik wieder ca 25 schöne km
  7. Orlikstausee - soll recht lohnend sein
  8. Weitere Stauseen bis Prag

 

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Umtragestellen

etwas mehr als die Hälfte der Wehre sind zu umtragen (meist leicht und kurz). Die übrigen Wehre sind mit Bootsruschen ausgestattet.

 

 

Das Revier - Die Charakteristik

Quelle: unbekanntSkizzeBildBild

Die Moldau ist im beschriebenen Teil ein Wanderfluss mit vereinselten WW1 Abschnitten. Wir konnten 5 von 11 Wehren mit unseren Faltbooten befahren. Einige Wehre wären mit Kunststoffbooten auch machbar gewesen. Aber in jedem Falle vorher anschauen. Sicher kommt es auch auf den Wasserstand an.
Weitere Schwierigkeiten sind auf den tollen Tschechischen Wasserwanderkarten mit Ausrufezeichen gekennzeichnet.
Ich erinnere mich noch an das Wehr bei Herbertov (km 314.95). Erst Umtragen und dann ca 400 Meter sehr wuchtige Strömung durch ein sehr schnelle Gasse mit einigen Felsen im Fluss, also genau anschauen. Mandy ist das Stück lieber zu Fuss gegangen und mein Adrenalinspiegel war auch nicht ohne. Eine andere gemeine Stelle überraschte uns am Ende von Cesky Krumlov. Da gab es eine aus dem Boot spät erkennbare Stufe. Aber alle anderen Stellen sind wirklich in den Karten gut gekennzeichnet. Aber immer aufmerksam sein, die Moldau ist nicht der Spreewald oder MeckPom! ön gerade halten.

Vergleich mit anderen Fließgewässern:

Ich war bisher auf der Neiße (Festboot), Berounka in Tschechien (bei sehr wenig Wasser) und der Saale. Die Moldau war schon das anspruchvollste. Aber hat tierisch Spaß gemacht. Wie immer sind solche Vergleiche sehr subjektiv und vorallem abhängig von den jeweiligen Pegelständen und Wassermengen.

Sonstiges:

Falls man schon in Leonora einstetzt kann man zum zum Boubin (1362m) wandern. Die höchste Erhebung des südlichen Böhmerwaldes bietet eine schöne Fernsicht. Überhaupt bieten sich mehr oder weniger lange Wanderungen als Kontrastprogramm an.
Paddelt man durch Budweis durch, es folgen noch 20 schöne Kilometer bis zum Orlikstausee, sollte man sich am Ende noch die schöne Stadt Týn anschauen. Der folgende Stausee soll der schönste an der Moldau sein, langgestreckt mit fjordartigen Buchten.


 

Bemerkungen

Abseits des Wassers

  1. Vyšši Brod: in der Stadt findet man ein gotisches Kloster mit berühmter Bibliothk
  2. Rožmberk (Rosenberg): Altstadt mit Burg
  3. Cesky Krumlov: schöne alte Stadt mit riesiger Burg und zugeöhrigem Park
  4. Zlatá Koruna (GoldenKron): gotisches Kloster
  5. Budweis: die berühmte Bier- und Bleistiftstadt (Koh-i-Noor) mit schöner Altstadt und vielen Lokalitäten

 

Schwierigkeiten

bildWir haben hier einen Gebirgsfluss der zwar als Wanderfluss gilt, wer bisher nur im Spreewald oder in MeckPom unterwegs war, sollte nicht ohne eine auf Fließgewässern erfahrene Begleitung den Fluss in Angriff nehmen. Sicherheitsausrüstung ist für Unerfahrende zu empfehlen.
Die Bootsruschen sind zwar bequem, bergen aufgrund der Wasserwucht aber auch Gefahren.
Lange Rede kurzer Sinn: Vorsicht ist für Anfänger geboten.
Das Überwinden der Wehre ist oftmals durch Bootsrutschen erleichtert. Wenn ich mich richtig erinnere gabe es zwei etwas längere Umtragestrecken (100-150m) bei denen der Bootswagen hilfreich war. Cesky Krumlov erwartet den Gast mit 4 Wehranlagen, nicht alle haben eine Bootrusche.

Zitate von anderen Quellen

www. ...

 

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