Eine alte Tradition wird wiederbelebt

1 - Organisatorisches

Wer und Wann

Uwe+Frau, Matthias, Jan (Ali Alkali), Holger

3 Tage im Sommer 1999

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Anfahrt/Rückfahrt und Transport

20 - 25 km je Tag auf den Gräben des Oberspreewaldes

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Kartenskizze (Quelle Jübermann-Verlag)

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3 - Die Tour in Wort und Bild

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»So ist es gewesen, glaube ich

Ich glaube bis ca. 1992 oder 93 gab es im Bekanntenkreis mehr oder weniger regelmäßig kurze Paddelausflüge meist im Spreewald oder auf dem Rhin bei Rheinsberg. Aus welchen Gründen auch immer schlief dieser Brauch irgendwann völlig ein. Und ich bekomme jetzt nach mehr als 5 Jahren auch nicht mehr zusammen wie es zur Wiederbelebung dieser "Tradition". Sicher war es so eine typische Schnappsidee, so nach dem Motto: "... eh erinnerst du dich wie wir damals im Spreewald aus der Disko flüchten mussten nachdem wir als Berliner erkannt wurden..."

Oder "... Mensch und bei meiner letzten Tour habe ich mein Boot auf dem Rhin aufgeschlitzt ...," "...wollen wir nicht mal wieder in den Spreewald fahren um 'ne Runde zu paddeln?...".
Ich bekomme es nicht mehr richtig zusammen wie es dann lief, jedenfalls besorgte Matthi irgendwo her die Adresse eines privaten Zeltplatz und eines Bootsverleihers und organisierte Boote wie auch die Übernachtung.
Dieser Zeltplatz war ein Privatgrundstück mit kleinem Gästehäuschen in dem man duschen und auf Toilette gehen konnte.

Damals war es noch üblich uns möglich sich auf diese Art und Weise im Sommer als Grundstücksbesitzer noch ein paar Taler dazuverdienen. Mittlerweile wurde dem aber ein Riegel vorgeschoben. Ob aus Naturschutzgründen oder auf Druck der großen offiziellen Campingplätze weiß ich nicht? In Anbetracht der überfülten lauten und teuren Campingplätze eigendlich schade. Ich glaube wir haben damals pro Person 5 Mark bezahlt.

Von unserem Basislager unter-nahmen wir jeweils Abstecher nach Westen, Norden und Osten. Während Jan, Matthi, Uwe und Frau mit diesen seltsamen mindesten eine Tonne wiegenden Glasfaser-leihbooten unterwegs waren, fuhr ich seit meiner Kenterung auf dem Rhin zum ersten Mal wieder mit meinem blauen RZ 85. Außer dass wir das eine oder andere mal in gesperrte Fließe abbogen und unglaublich viel Bier, Rum und Berensen vernichten kann ich nicht mehr viel berichten. Ach ja ich war überrascht wie lang dieser schreckliche Brug-Lübbener-Kanal immer noch ist, hatte ich so gar nicht in Erinnerung.

Wenngleich die Erinnerung mittlerweile schon etwas verblasst ist, so war dieser Spreewaldtripp auf jeden Fall der Start zu vielen weiteren großartigen Paddeltouren in den folgenen Jahren.


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