Eine organisatorische
Meisterleistung und diesmal ohne Kenterung

1 - Die Tour

Wer und Wann

Stefan, Bernhard, Mecke, Beate, Ramon, Evgeniya, Holger, Daniel, Winfried, Jana, André, Alik

3,5 Tage (Teile der Gruppe weniger)
30. Sept. - 3. Okt 2006

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Die Strecke

Kahla - Leißling ca. 87 km

1.Tag Kahla - Porstendorf 27km (4 Wehre)
2.Tag Porstendorf - Kaatschen 24km (3 We.)
3.Tag Kaatschen - Naumburg 22km (2 We.)
4.Tag Naumburg - Leißling 14km (1 We.)

Skizze nach einer Idee von Blaues-Band.de

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Kartenskizze

 

3 - Die Tour in Wort und Bild

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»Vorwort

Zunächst muss ich mal kurz den Hintergrund zur Überschrift erläutern. Wie man oben lesen kann waren insgesammt 12 Paddler/innen in unser Gruppe unterwegs. Das an sich stellt ja noch kein großes Problem da, aber wenn die 12 Leute an sechs verschiedenen Stelle ihr Tour beginnen wollen wird es schon schwierig. Und noch schwieriger wird es wenn die ursprünglich verabredeten Treffpunkte nicht eingehalten werden. In Anbetracht dieses Durcheinanders lief die Tour dann erstaunlich problemlos. Durchschnittlich 25 km am Tag (im Herbst wo es früh dundkel wird) auf einem wehrreichen Fluss und noch Zeit gefunden für einen Abstecher zu Rudelsburg. Im vergangen Jahr haben wir es gerade auf 17 km am Tag ohne Wanderung gebracht und auch noch eine ziehmliche heikle Kenterung an einem Kraftwerkseinlauf in Jena fabriziert.


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»Freitag - Die Vorhut steckt im Dauerstau

Stefan und ich starteten als erste schon am Freitagnachmittag von Berlin in Richtung Thüringen. Nachdem die letzten Einkäufe erledigt waren ging es ab in Richtung Stadtautobahn. Da war es etwa 16:00 Uhr. Laut Routenplaner rechneten wir mit Ankunft in Kahla um 19:00. So würde uns noch genug Zeit bleiben im Hellen die Einsatzstelle zu erkunden, das Zelt aufzubauen und eventuell mit dem Aufbau unserer Boote zu beginnen. Aber denkste, da haben wir zu früh und vorallem zu optimistisch gerechnet. Alleine um Berlin zu verlassen brauchten wir geschlagende zwei Stunden und 30 Minuten. Nachdem es dann zunächst ganz gut weiter ging war irgendwann auch die Autobahn nur noch im Schritttempo zu befahren. Während wir uns langsam anfingen zu ärgern wurde uns klar, dass An einem Freitag vor den Herbstferien und am Beginn eines verlängerten Wochenendes mit nicht anderem zu rechnen war. Aber was sollten wir ändern? Und am darauffolgenden Sonnabend hätte es auch nicht anders ausgesehen. Mit der Bahn hätten wir unsere Ausrüstung und vorallem die Verpflegung für 12 Paddler nie wegbekommen. Nach geschlagenen sechseinhalb Stunden war Kahla erreicht. Im Dunkeln mussten wir auf eine Erkundung der örtlichen Gegebenheiten weitgehend verzichten und bauten unser Telt am westlichen Ufer am Rand einer kleinen Parkanlage auf, kochten uns schnell unser Abendbrot und waren kurz nach 00:00 Uhr in unseren Schlafsäcken verschwunden.


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»Sonnabend - Eine Herausforderung fürs Management

Im Lichte des nächsten Morgens erwies sich die Wahl der Flussseite natürlich als falsch. Am östlichen Ufer direkt hinter der Brücke gibt es einen für Wasserwanderer eingerichtet Rastplatz der sich ideal für den Aufbau der Boote eignet. Nach dem Frühstück war also Umzug angesagt. Aber da unsere ersten Mitpaddler erst gegen 11:00 Uhr in Kahla eintreffen wollten war ja genug Zeit. Während wir uns gemütlich ans Aufbauen der beiden russischen Faltboote machten, meldete sich zunächst Winfried um sicher zur Einsatzstelle gelotst zu werden. In den verwinkelt gebauten Thüringischen Ortschaften ist das übers Handy nicht ganz einfach. Bei Ankunft gönnten wir uns erstmal ein zweites Frühstück. André und Jana hatten sich ja schließlich noch nicht gemeldet und unsere Boote waren fast fertig aufgebaut. Beim Futtern kam dann die erwartete SMS von André. Inhalt: Wir sind gerade in Jena angekommen und bauen unser Boot auf. Na toll, wir hatten uns ja hier in Kahla verabredet, schließlich muss ja die Verpflegung und ein Teil der Ausrüstung für 12 Paddler transportiert werden. Das hätte mit zwei russischen Dreiern und einem Einer auch ganz gut funktioniert. Mit einem Dreier weniger, schien das aussichtslos. Aber was solls, ist ja nicht zu ändern. Wir beladen die Boote soweit es geht und sehen dann weiter. Ich glaube in der Faltbootgeschichte gab es selten eine so akribische Bootsbeladeaktion wie an diesem 30. September 2006 in Kahla. Um vielleicht doch die gesamte Ladung wegzubekommen versuchten wir jede noch so kleine Lücke im Rumpf der Boote auszunutzen. Unsere großen Gepackstücke wurden mehrmals vom Bug zum Heck und vom Zweiter zum Einer umsortiert. Etliche wasserdichte Gepäcksäcke wurden aufs Bootsdeck geschnallt, so dass nach geschlagenen 2 Stunden Boote beladen doch alles irgendwie untergebracht war.

Nun war zwar alles verstaut und die Autos waren in Bahnhofsnähe geparkt aber inzwischen war es bereits 13:45 Uhr und unser Tagesziel Porstendorf war noch 27 km und 4 Wehre entfernt. In Anbetracht der völlig überladenen Boote nach menschlichem Ermessen nicht zu schaffen. Zum Problem mit dem späten Start kam noch, dass kaum waren unser Boote zu Wasser gelassen alle 15 Minuten Anrufe und SMS-en von den weiteren Tourteilnehmern bei mir ankamen. Insgesamt waren es sechs ein oder zwei-Mann-Teams die alle zu unterschiedlichen Zeiten an unterschiedlichen Orten im Raum Jena starten wollten.

Hier mal so die typischen Inhalte:

  • wo seid ihr
  • wo sollen wir einsetzen
  • wo kann ich mich mit Person xyz treffen
  • bis wohin sollen wir fahren
  • kann ich einen Tag später kommen
  • wann seid ihr da
  • ich kann die anderen nicht finden
  • wir kommen eine Stunde später
  • usw.

Abgesehen von der Tatsache, dass die Telefoniererei weiter aufgehalten hat, ist es auf der Saale auch nicht sehr ratsam beim paddeln abgelenkt zu werden. Es gibt ja doch ein paar Stellen an denen man aufmerksam paddeln sollte. Aber bei der nächsten Tour dieser Art lösen wir das Problem indem man einen Übernachtungsplatz für die erste gemeinsame Nacht festlegt und dann muss jeder sehen wie er dieses Ziel erreicht. Die nächsten Herausforderung stellte sich uns am ersten Wehr in Jägersdorf. Das Wehr war zu der Zeit eine einzige Baustelle, Eingezäunt, unwegsam und damit kreuzgefährlich für Mensch und Material. Leider sind die Wehre an der Saale meist nicht besonders wasserwandertauglich ausgebaut. Es gibt natürlich auch Ausnahmen dazu später mehr. Eventuell ändert sich das am Wehr Jägersdorf nach Abschluss der Baumaßnahmen. Im Moment standen wir aber vor der Aufgabe mit unseren überladene Boote die Wehrbaustelle möglichst schnell zu überwinden. Also Boote teilweise entladen und etappenweise Matrial und Boote über die Baustelle schleppen, alles wieder einladen und uns auf die nächsten 3 Wehre für den heutigen Tag freuen. Zur Ablenkung kamen dann natürlich immer die schon erwähnten Anrufe der anderen Paddler. Nach 40 Minuten war der erste Kraftakt überstanden. Als Belohnung lagen nun aber ca 10 km freies Paddeln mit der netten Schnelle bei Rothenstein vor uns. Jetzt konnten wir uns auch mal ein paar Minuten treiben lassen und dabei einen Happen essen. Das Wehr in Burgau ist wenn man links umträgt streckenmäßig kein Problem aber mit schweren Booten und viel Gepäck auch kein Zuckerschlecken. Rechts haben wir es noch nie probiert aber auf der Karte scheint die Umtragestrecke deutlich weiter zu sein. Damit hatten wir die Hälfte der Wehrhinderniss und auch fast zwei Drittel der Tagesstrecke für heute geschafft. Mittlerweile sind wir mit Team André-Jana und Team Mecke-Beate-Ramon so verblieben dass sie einfach zum Wehr Porstendorf paddeln sollen um schon mal das Lager vorzubereiten. Bernhard wartete nun auch schon seit drei Stunden auf uns und schien erfreut, dass wir es tatsächlich noch geschafft haben ihn in Jena am Vereinsgelände aufzusammeln. Nun waren wir bei den nächsten beiden Wehren wenigstens zu viert und mit einem weiteren Bootswagen beim Umtragen ausgerüstet. Das Wehr hinter unserem Treffpunkt war dann ein wahrer Genuss. Dort kann man die Boote auf einer Gummimatte über die Wehrkrone Schieben. Unsere 3 Boote waren nach 10 Minuten wieder bereit zur Weiterfahrt. 500 Meter später wirds dann aber wieder ätzend. Besonders das Einsetzen hinter der Paradisbrücke ist mit schweren Booten aufgrund des steilen Ufers eine Katastrophe. Mit dem voll beladenen Dreier hatten wir zu viert unsere liebe Mühe nicht vom Boot "in die Tiefe" gerissen zu werden. Jetzt aber nur noch 7,5 km bis zum Nachtlager. Inzwischen hatte auch das letzte Team (Daniel/Alik) die Saale erreicht und begannen an der Brücke in Kunitz mit dem Bootsaufbau. Jetzt wurde es aber auch langsam Zeit das Licht war nicht mehr ideal zum paddeln und die letzten Meter musten wir mit völliger Dunkelheit rechnen. An der Brücke Kunitz konnten wir dann im letzten Dämmerlicht Alik und Daniel begrüßen und sie für die letzten Handgriffe beim Bootsaufbau motivieren "...gebt Gas Jungs in 1,5km auf der rechten Seite übernachten wir...". Und dann tatsächlich, am rechten Ufer Stimmen und Zelte. Wir hatten es tatsächlich geschafft. Ohne große Begrüßungszeremonie machten wir uns schnell ans entladen der Boote und den Aufbau der Zelte während sich die schon länger Anwesenden ans Zubereiten des Abendmahls machten. Die Qualität des Abendmahls war diesmal allerdings ein Spiegel der allgemeinen Verfassung. Im Dunklen sollte es schnell und ohne Aufwand gehen, was zu keinem 3 Sterne Ergebniss führte. Aber satt wurden schließlich alle und als Nachtisch gab es jede Menge Schokoriegel und in Maßen geistige Getränke. Inzwischen sind auch die letzten Mitpaddler eingetroffen und so nahm der kaotische erste Tag ein glückliches Ende.


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»Sonntag - entspanntes Paddeln

Der nächste Tag lief im so wie man sich eine entspannte Tour vorstellt. Ich war ja in der Planungsphase doch recht skeptisch was die Größe der Gruppe betraf. Im letzten Jahr lief es mit der gleichen Gruppengröße auf dem selben Fluss nicht so besonders gut. Aber diesmal trotz anfänglicher Organisationsprobleme (siehe oben) und Kleinkind (garkein Problem) überraschend reibungslos. Das einzig verbliebene Organisationsproblem am zweiten Tag war die Anreise von Evgeniya. Aber dazu später mehr. Der Wasserstand erlaubte es uns den Tag auf dem rechten Saalearm fortzusetzen. Das ist in jedem Fall die idyllischere Variante aber nur bei genügend Wasser machbar (Saalepegel in Rudolstadt war 45 cm). Im letzten Jahr hatten wir unsere Tour in Dornburg beendet und damit lt. Christoph die spektakulärsten Flussabschnitte auf der Saale versäumt. Dornburg erreichten wir gegen Mittag bei bestem Wetter und mit bester Sicht auf die Schösser weit oberhalb des Flusses. Ich glaube die Flachlandtiroler die im letzten Jahr nicht dabei waren, hatten spätestens hier ihr erstes Saale-Aha-Erlebniss. Nach Dornburg wurde es dann richtig gut. Ein paar nette Schlösser am Wasser gibt es um Berlin herum ja auch aber das paddeln entlang steiler Felswände ist für uns Flachländer dann doch was besonderes. Die Fahrt bis zum nächsten Wehr bei Döbritschen war ein wahrer Genuss. Weiter oben habe ich mich ja über die nicht besonder paddlerfreundlichen Wehre an der Saale beschwert. Wenn es positive Gegenbeispiele gibt, sollen die aber nicht unerwähnt bleiben. Ein geniales Konzept hat man in Döbritschen umgesetzt. Ich will hier nicht auf alle technischen Details eingehen, aber eine kurze Beschreibung will ich doch geben. Ausgangspunkt des Konzept ist die Vorschrift, dass jedes Wehr mit einer Fischtreppe auszustatten ist, also warum nicht die Funktion Fischtreppe mit der Funktion Bootsrutsche kombinieren. Genau das hat man hier realisiert. Als Paddler muss man zwar das Boot verlassen, kann es aber dann ohne Probleme durch die Fischtreppe ziehen. Einfach genial. Ich würde mir wünschen alle Wehrneubauten werden in Zukunft mit solchen Lösungen für Fisch und Paddler ausgestattet. Eine wesendliche finanzielle Mehrbelastung kann ich nicht erkennen. Döbritschen hat aber nicht nur ein paddlerfreundliches Wehr zu bieten sondern auch den nettesten Rastplatz zwischen Rudolstadt und Weißenfels. Wenn man will kann man hier für kleines Geld auch sein Nachtlager aufschlagen. Wir nahmen den Service frischgezapfter Getränke und leckerer Grillgerichte dankbar in Anspruch. Ja so schön kann das Paddlerleben sein. Im Generatorhaus verbirgt sich noch ein weiteres Highlight von Döbitschen. Wer Lust hat kann sich das kleine pirvate Museum mit allerlei technisch-ch-antiquarischen Exponaten ansehen. Zwei Stunden später hatten die meisten wieder Lust sich zu bewegen und so gings weiter zum Wehr Camburg. Wehre die ein Umtragen erfordern sind ja nicht sonderlich beliebt. Bietet sich auf das Bauwerk aber ein Blick wie dieser, ist alles nur noch halb so schlimm. Wie schon erwäht war Evgeniya die einzige die noch fehlte, weil sie wichtige Dinge für die UNI abschließen und anschließend per Post verschicken musste. Daher wollte Sie gegen Mittag oder am frühen Nachmittag zu uns stoßen so gab es wieder die entsprechenen Anrufe- "Wo, Wann, Wohin". Die Bahnanbindung zur Saale kann man ja als ideal bezeichnen, deshalb war das prinzipiell machbar. Leider verzögerte sich ihre Ankunft wegen diverser Postprobleme (Verpackungsart, Filialen mit Wochenendöffnung etc.) zusehens. Irgendwann war klar, dass sie erst in absoluter Dunkelheit ankommen wird. Zu diesem Zeitpunkt hätten wir natürlich längst unser Lager irgendwo in der Botanik aufgeschlagen. Von solchen Problemen lässt sich jemand wie Evgeniya nicht aus der Ruhe bringen. Sie bekam von uns die Info wo wir etwa übernachten werden, eine Grobe verbale Wegbeschreibung vom nächsten Bahnhof und den Rat sich die Aktion gut zu überlegen, im Dunkeln 3 oder 4 km durch den Wald zur stampfen. Aber in diesem Moment war sie schon dabei den Zug zu besteigen. Der heutige Biwakplatz kurz vor Kaatschen verdiente sich das Prädikat besonders wertvoll. Feuerstelle, Platz für ein paar Zelte, sogar ein ein funktionsfähiger Grill wartete auf uns und unsere Grillsteaks. Parallel zum Fluss verlief ein Pfad zur nächsten Straße. So war gewährleistet, dass auch Evgeniya zu unserem Biwakplatz findet. Alik und Winfried gingen Ihr sicherheitshalber entgegen und pünktlich zur Essensglocke tauchten die Drei aus dem Dunklen wieder auf. Ein üppiges Grillgelage beendete diesen perfekten Paddeltag.

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»Montag - Rudelsburg und Wetterumschwung

Während des gestrigen Tages schlossen wir uns mit einer weiteren Paddelgruppe um Jan Voigt zusammen, so startete wir heute mit einer ca 10 Boote umfassenden Flotte direkt in eine nette Stromschnelle am Biwakplatz. Im Jahr zuvor kenterte Jan an genau dieser Stelle. Deshalb war er diesmal auch mit Schwimmweste unterwegs. Den heutigen Höhepunkt der Tour erreichten wir in Saaleck. In direkter Nähe findet man zwei alte Burgen. Schon im leitzten Jahr wollten wir an der Saale einen kleinen Abstecher zu einem der vielen kulturellen Highlights an der Saale unternehmen. Diesmal gelang es uns zur Rudelsburg hoch zu gehen. Wenn man mehrere Tage nacheinander nur im Boot sitzt tut ein bisschen Bewegung auf übliche Art ganz gut. Belohnt wurden wir mit einem herrlichen Blick über das Saaletal. Nach einer kleinen Stärkung am Fuß des Burgberges, gings weiter in Richtung Naumburg. Leider zeigte sich das Wetter heute von seiner trüben Seite, aber es blieb zumindestens tocken. Vorbei an spektakulären Felswänden erreichten wir am Abend einen brauchbaren Biwakplatz etwa 1,5 km vor dem Unstrutzufluss bei Naumburg. Unseren letzten Abend an der Saale ließen wir bei improvisiertem Asiafood am Lagerfeuer ausklingen. Mit der Vorfreude auf etwa 3 Stunden Reststrecke am nächsten Vormittag verabschiedeten sich alle gegen 01:00 Uhr ins Reich der Träume.

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»Dienstag - Dauerregen auf den letzten Kilometern

Leider wurden wir am nächsten Morgen von dem typisch monotonen "Regentropfen-trifft-auf-Zelt" Gerräusch geweckt. Der Niederschlag erwies sich traurigerweise als sehr ausdauernd und sowohl Frühstück als auch Lagerabbau waren nicht gerade von Genuss geprägt. Während des feuchten Frühstücks zeigten sich bezüglich unser Weiterfahrt nach Leißling bei dem Einen oder Anderen gewisse Vorbehalte. Im Ergebniss der Diskussion entschied sich ein Teil zur Weiterfahrt und ein Teil zum Abbruch der Tour. Logistisch hat die Aufteilung auch ganz gut gepasst und am Ende waren alle mit ihrer jeweiligen Entscheidung glücklich. Da ich mich auch zur Weiterfahrt entschlossen hatte kann ich hier berichten, dass sich der Regen während der letzten Kilometer nach Leißling als sehr hartnäckiger Begleiter erwies. Auch der Abbau der Boote erfolgte bei Nieselregen. Das war dann doch sehr zermürbent. Während Daniel noch dabei war das Auto aus Jena abzuholen blieb uns noch genügend Zeit eine Runde durch Leißling zu drehen. Jana und André waren inzwischen mit Sack und Pack schon im Zug in Richtung Berlin unterwegs. Und für den Rest war nach der Ankunft von Daniel alles weitere nur Routine. Gegen 20:00 Uhr waren alle glücklich, zufrieden und mittlerweile wieder trocken in ihren vier Wänden.


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»Fazit

Die Saale lohnt sich immer wieder mal, am besten bei Sonnenschein und mit ein paar besser paddlertauglich ausgebauten Wehren.

Die logistischen Vorteile der Saale sollten in Zukunft nicht wieder zu einem zu deteilierten Anreiseplan führen. Enfach die angepeilten Übernachtunsstellen angeben und dann ist jeder selbst verantwortlich.

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